Gesunde Schwangerschaft

Search

  • Pränatale Gesundheit
    • Prenatal Health 5Pränatale Vitamine
    •  1Melatoninergänzung
    •  1Ernährung
    •  1Sport
  • Grundlegendes zur Schwangerschaft
    •  1Wochenkalender
    •  1Symptome und Veränderungen
    •  1Ängste und Komplikationen
    •  1Geburt
  • Jeden Tag SIE
    •  1Schönheit
    •  1Arbeit und Schwangerschaft
    •  1Schlaf
    •  1Beziehungen und Sexualität
    •  1Emotionales Gleichgewicht
  • Vorbereitung auf das Baby
    •  1Einkaufslisten
    •  1Vorbereitung Zuhause
    •  1DIY Projekte
  • Grundlegendes nach der Geburt
    •  1Vitamine nach der Geburt
    •  1Postnatale Depression
    •  1Das erste Jahr Ihres Babys
    •  1Stillen
    •  1Work/Life/Baby Balance
  • Neuigkeiten

Bluthochdruck vor der Schwangerschaft kann mit einer kürzeren Stilldauer in Verbindung stehen

Bluthochdruck vor der Schwangerschaft kann mit einer kürzeren Stilldauer in Verbindung stehen

Eine Studie der Ohio University, veröffentlicht in Breastfeeding Medicine, untersucht den Zusammenhang zwischen Bluthochdruck vor der Schwangerschaft und der Stilldauer. Die Forschenden zeigen, dass Frauen mit vorbestehender Hypertonie signifikant häufiger früher mit dem Stillen aufhören und seltener die empfohlene Stilldauer von mindestens drei Monaten erreichen als Frauen ohne Bluthochdruck. Dieser Effekt bleibt bestehen, auch wenn Frauen ausgeschlossen werden, die erst während der Schwangerschaft eine Hypertonie entwickeln. Damit wird Bluthochdruck vor der Schwangerschaft als eigenständiger Risikofaktor identifiziert.

Konkret hatten Frauen mit Hypertonie vor der Schwangerschaft etwa 14 % geringere Chancen, mindestens drei Monate zu stillen, und beendeten das Stillen im Durchschnitt deutlich früher – teils bis zu 17 Wochen früher als Frauen ohne Hypertonie. Die Studie ist besonders relevant, da sie den Fokus auf die Zeit vor der Schwangerschaft legt, einen bislang wenig untersuchten, aber entscheidenden Zeitraum. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung frühzeitiger Identifikation und gezielter Unterstützung dieser Frauen, um Stillabbrüche zu verhindern und die gesundheitlichen Vorteile des Stillens für Mutter und Kind besser nutzbar zu machen.

Bluthochdruck vor der Schwangerschaft

Bluthochdruck vor der Schwangerschaft (chronische Hypertonie) liegt vor, wenn der Blutdruck bereits vor der Empfängnis oder vor der 20. Schwangerschaftswoche erhöht ist. Er betrifft einen relevanten Anteil schwangerer Frauen und hat besondere Bedeutung, da er den Schwangerschaftsverlauf und auch die Zeit nach der Geburt beeinflussen kann.

Bluthochdruck vor der Schwangerschaft kann mit einer kürzeren Stilldauer in Verbindung stehen 1Frauen mit vorbestehendem Bluthochdruck haben ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen, darunter Schwangerschaftshypertonie, Präeklampsie, Plazentaprobleme, Frühgeburten und Wachstumsverzögerungen des Kindes. Auch operative Entbindungen sind häufiger. Der Bluthochdruck selbst verursacht dabei oft keine Beschwerden und wird deshalb ohne regelmäßige Kontrollen leicht unterschätzt.

Ursachen sind häufig genetische Veranlagung, Übergewicht, Bewegungsmangel, hoher Salzkonsum, chronischer Stress oder Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Nierenerkrankungen. Viele betroffene Frauen sind bereits vor der Schwangerschaft medikamentös behandelt, wobei einige Blutdruckmedikamente in der Schwangerschaft nicht geeignet sind.

Deshalb ist eine gute Vorbereitung vor der Schwangerschaft besonders wichtig. Dazu gehören eine stabile Blutdruckeinstellung, gegebenenfalls eine Umstellung auf schwangerschaftsgeeignete Medikamente, Gewichtsnormalisierung, gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung. Während der Schwangerschaft sind engmaschige Blutdruckkontrollen sowie eine enge Betreuung durch Gynäkologie und gegebenenfalls Kardiologie notwendig. Auch nach der Geburt bleibt vorbestehender Bluthochdruck relevant, da er langfristig das Herz-Kreislauf-Risiko erhöht.

Die wichtigsten Studienergebnisse

Die Studie untersuchte erstmals systematisch, ob Bluthochdruck vor der Schwangerschaft (prepregnancy hypertension) mit der Dauer des Stillens zusammenhängt. Während frühere Forschungen meist den Blutdruck während der Schwangerschaft betrachtet haben, konzentriert sich diese Analyse auf den Zustand vor der Schwangerschaft, um den Einfluss bereits bestehender Hypertonie auf das Stillverhalten zu klären. Es wurden Daten von 127.510 Frauen aus dem Pregnancy Risk Assessment Monitoring System (PRAMS) für die Jahre 2016–2022 genutzt. Davon hatten ca. 3,3 % (4.543 Frauen) vor der Schwangerschaft bestätigten Bluthochdruck. Es wurde untersucht, ob die Frauen mindestens 3 Monate stillten. Analysiert wurde sowohl, wie viele Frauen dieses Ziel erreichen, als auch wie schnell das Stillen beendet wurde.

Insgesamt stillten etwa 71,5 % aller Frauen mindestens 3 Monate. Bei Frauen mit Hypertonie vor der Schwangerschaft sank dieser Anteil auf 66,1 %, verglichen mit 71,6 % ohne Hypertonie. Nach Berücksichtigung anderer Einflussfaktoren (z. B. Alter, sozioökonomischer Status, Schwangerschaftskomplikationen) hatten Frauen mit Hypertonie deutlich niedrigere Chancen, drei Monate oder länger zu stillen. Die Wahrscheinlichkeit, vor drei Monaten mit dem Stillen aufzuhören, war bei Frauen mit Hypertonie signifikant höher.

Die Ergebnisse zeigen, dass Bluthochdruck bereits vor der Schwangerschaft ein unabhängiger Risikofaktor für eine kürzere Stilldauer ist. Selbst wenn andere bekannte Einflussfaktoren kontrolliert werden, bleibe das Risiko erhöht. Dies legt nahe, dass gesundheitliche Voraussetzungen vor der Schwangerschaft langfristige Auswirkungen auf das Stillverhalten haben können.

Gezielte Stillunterstützung

Die Studie unterstreicht, dass die Identifikation und Behandlung von Hypertonie vor der Schwangerschaft nicht nur für geburtshilfliche Ergebnisse, sondern auch für Stillziele wichtig sein könnte. Frauen mit vorbestehendem Bluthochdruck könnten von gezielter Stillunterstützung und Beratung vor und nach der Geburt profitieren, um die gesundheitlichen Vorteile des Stillens für Mutter und Kind besser zu realisieren.

Das kann in der Praxis Folgendes umfassen:

Bereits vor der Geburt sollten diese Frauen eine individuelle Stillberatung erhalten, in der realistische Stillziele besprochen werden und mögliche Schwierigkeiten offen thematisiert werden. Dazu gehört auch die Aufklärung darüber, dass Stillen gerade für Frauen mit Bluthochdruck gesundheitliche Vorteile haben kann, etwa im Hinblick auf das Herz-Kreislauf-Risiko. Gleichzeitig sollte überprüft werden, ob blutdrucksenkende Medikamente stillverträglich sind, um unnötige Stillabbrüche zu vermeiden.

Unmittelbar nach der Geburt ist eine besonders enge Begleitung wichtig. Früher Hautkontakt, Unterstützung beim ersten Anlegen und häufiges Stillen können helfen, die Milchbildung zu stabilisieren, die bei Frauen mit Vorerkrankungen oder medizinischen Eingriffen häufiger verzögert ist. Auch eine gute Koordination zwischen Hebammen, Stillberaterinnen und ärztlichem Personal spielt hier eine zentrale Rolle.

In den Wochen nach der Entbindung profitieren diese Frauen von regelmäßiger Nachbetreuung, etwa durch Hebammenbesuche oder ambulante Stillberatung. Dabei können Probleme wie Unsicherheit, Erschöpfung, Blutdruckschwankungen oder Sorgen bezüglich Medikamenten frühzeitig erkannt und aufgefangen werden. Auch das Angebot alternativer Stillstrategien, wie teilweises Stillen, kann helfen, den Druck zu reduzieren und dennoch gesundheitliche Vorteile zu erzielen.

  • teilen 
  • teilen 
  • E-Mail 
Postpartum Basics 3
Grundlegendes nach der Geburt
1
Stillen
Vorheriger Beitrag: « Gibt es einen neuen Weg zur Behandlung von ADHS?
Nächster Beitrag: Wissenschaftler entdecken, wie die Gebärmutter weiß, wann sie während der Geburt pressen muss »

Newsletter-Anmeldung

Erhalten Sie von Zeit zu Zeit Updates zu Themen rund um Gesunde Schwangerschaft.

PRÄNATALE GESUNDHEIT

  •  1Pränatale Vitamine
  •  1 1Melatoninergänzung
  •  1Ernährung
  •  1Sport

GRUNDLEGENDES ZUR SCHWANGERSCHAFT

  •  1Wochenkalender
  •  1Symptome und Veränderungen
  •  1Ängste und Komplikationen
  •  1Geburt

JEDEN TAG SIE

  •  1Schönheit
  •  1Arbeit und Schwangerschaft
  •  1Schlaf
  •  1Beziehungen und Sexualität
  •  1Emotionales Gleichgewicht

VORBEREITUNG AUF DAS BABY

  •  1Vorbereitung Zuhause
  •  1Einkaufslisten
  •  1DIY Projekte

GRUNDLEGENDES NACH DER GEBURT

  •  1Vitamine nach der Geburt
  • Postnatale Depression 1 1Postnatale Depression
  •  1 1Das erste Jahr Ihres Babys
  •  1 1Stillen
  •  1Work/Life/Baby Balance

ÜBER

  • Gesunde Schwangerschaft
  • Newsletter
  • Datenschutzerklärung
  • Nutzungsbedingungen
  • Haftungsausschluss
  • Impressum

Weitere interessante Websites von Medichron Publications

Allgemeine Information

serotonindefizit.com
babywunsch.com
antiagingnews.net

 

andromenopause.net
chronobiology.com

Fachpublikum

antiagingconcepts.com
dheafacts.org
melatoninfacts.org

 

pregnenolonfacts.org
serotoninfacts.org

Copyright © 2020 Medichron Publications. Alle Rechte vorbehalten.

  • Pränatale Gesundheit
    • Prenatal Health 5Pränatale Vitamine
    •  1Melatoninergänzung
    •  1Ernährung
    •  1Sport
    • Back
  • Grundlegendes zur Schwangerschaft
    •  1Wochenkalender
    •  1Symptome und Veränderungen
    •  1Ängste und Komplikationen
    •  1Geburt
    • Back
  • Jeden Tag SIE
    •  1Schönheit
    •  1Arbeit und Schwangerschaft
    •  1Schlaf
    •  1Beziehungen und Sexualität
    •  1Emotionales Gleichgewicht
    • Back
  • Vorbereitung auf das Baby
    •  1Einkaufslisten
    •  1Vorbereitung Zuhause
    •  1DIY Projekte
    • Back
  • Grundlegendes nach der Geburt
    •  1Vitamine nach der Geburt
    •  1Postnatale Depression
    •  1Das erste Jahr Ihres Babys
    •  1Stillen
    •  1Work/Life/Baby Balance
    • Back
  • Neuigkeiten